
Krebs
Die Diagnose Krebs ist ein einschneidendes, uns veränderndes Erlebnis, dass ich selber im Juni 1998 erfahren durfte. Ich sage bewusst "durfte", da ich im Laufe der Erkrankung neue Wege einschlagen und Erfahrungen machen konnte.
Meine Emotionen und Gedanken nach der Diagnose waren im Grunde dieselben Emotionen und Gedanken, die mich auch als "gesunder" Mensch begleitet haben:
Verletztheit - Groll - Trauer - Selbstzweifel - Hass - Sinnlosigkeit - Selbstverneinung - Lebensangst - Passivität -
Enttäuschung - Mangel an Freude - Mangel an Selbstliebe und Akzeptanz - Bestätigung im Außen -
an der Vergangenheit (Unrecht, Fehlverhalten, Schuld, ...) festhalten - Selbstaufgabe - Ziellosigkeit.
Durch Transformational Breathing konnte ich tief in mich hineintauchen, mich erfahren, Vergangenes loslassen, vergeben, und ich spürte zum ersten Mal in meinem Leben eine wirkliche Lebensfreude.
Ich sah und sehe die Größe und Stärke in mir, ich kann mich uneingeschränkt lieben und akzeptieren ohne das Außen, und ich lebe bewusst, d.h. ich lenke mein Leben selbst und übernehme die volle Verantwortung dafür.
I A T I A ist der Ausdruck meiner wiedergewonnenen Kraft, ein Ausdruck dafür, dass ich wieder Ziele in meinem Leben verwirklichen kann, anstatt mich aufzugeben.
Sie fragen sich jetzt bestimmt, welche Auswirkungen Transformational Breathing bisher auf meine Gesundheit genommen hat, und ob ich geheilt bin.
Nun, die Antwort darauf ist, dass die Schübe der Leukämie reduziert sind, die Abstände zwischen ihnen immer größer werden, dass die Blutwerte stagnieren, die Schmerzen nachlassen, der Nachtschweiß nur noch selten auftritt, und vor allem dass ich über mehr Energie und Lebensqualität verfüge.
Sicher ist mein Weg, bzw. meine Heilung noch nicht abgeschlossen, aber ich sehe Licht, ein Licht in mir.
Lassen sie dieses Licht ebenfalls in ihnen erstrahlen, sie können nichts verlieren, nur gewinnen.
